Kann nicht = Will nicht

Ich würde ja so gerne,…

  • …stillen
  • …kommen
  • …mich mit dir treffen
  • …die Kinder nicht in die Schule schicken
  • …etwas spenden
  • …jemanden unterstützen
  • …was anderes Arbeiten
  • …mehr Freizeit haben
  • …etc

…ABER
ich kann nicht!

Kennt ihr solche Aussprüche auch?
Verwendet ihr die vielleicht selbst?

In Wirklichkeit ist es wohl eben so, dass man nicht mag oder keine Lust hat oder sich nicht mal Gedanken dazu gemacht hat. Vielleicht auch manchmal Obrigkeitshörigkeit?

Dennoch wäre das Leben soo viel schöner, wenn man ehrlich zu einander wäre, denn dann kann sich das Gegenüber auch besser entwickeln.

Also zB: statt
Ich kann nicht zu deinem Treffen/Termin kommen!
Ich will gar nicht kommen weil ich andere Prioritäten habe oder keine Lust habe dich zu treffen weil du mir in deinen Ansichten zu radikal bist.

Aber das gehört vermutlich dazu, dass man seine Komfortzone gar nicht verlassen mag, denn dann müßte man ja auch mit den Konsequenzen leben, nämlich zB gar nicht mehr eingeladen zu werden, oder von sich aus aktiv zu werden.

SO geht das doch mit vielen Dingen im Leben.
Gefangen im Hamsterrad KANN man sein Leben vermeintlich nicht ändern.
In Wirklichkeit WILL man nicht, weil man eben seine Komfortzone nicht verlassen möchte und meist fadenscheinige Gründe vorschiebt.

Deshalb mein Plädoyer an sich selbst:
SEI ZU DIR SELBST EHRLICH!
SEI ZU ANDERN EHRLICH (das kann man auch freundlich sein, Ehrlichkeit bedeutet nicht, dass man den andern bösartigerweise verletzten soll)
GIB dir selbst und DEINEM GEGENÜBER die Chance sich zu verändern und in seiner Persönlichkeit zu wachsen.

Das Leben ist viel zu kurz um sich selbst in Ketten zu legen!

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