Familienbett

Familienbett

Jeder hat den Ausdruck schon einmal gehört – viele können sich nichts darunter vorstellen.
Was gibt es denn für Betten:
– Einzelbett
– Ehebett
– Gitterbett
– Kinderbett
– …

Familienbett beschreibt die Art und Weise wie, nun ja Familien, zusammen nächtigen.

Kein Familienbett gleicht dem andern. Genauso wie keine Familie der andern gleicht.
Gemeinsam ist doch jedem das das Bedürfnis da ist zusammen zu schlafen.

Wenn die Familienplanung ansteht, wird meist auch sofort das Kinderzimmer eingeplant.
In den schönsten Farben und Möbel wird somit (zumindest gedanklich) ein Hort der Freude eingeplant.

Die wenigsten Babys und Kinder jedoch wollen ihre Wach-oder Schlafenszeit allein in einem Raum verbringen.
Am liebsten haben es die Kleinen wenn sie sicher gebettet auf dem Arm einer wohlwollenden Person (Mama, Papa und Geschwister bieten sich da an) zur Ruhe kommen dürfen.

Das kann ich völlig nachvollziehen.

Wer von uns schläft schon wirklich gerne allein?

Wie viele von uns haben lange Jahre nach dem Partner, der Partnerin gesucht die das Bett mit einem teilt?

Wenn ich so ein kleines Baby anschaue, habe ich mir – für mich überlegt, wie es denn gedacht war, von Mutter Natur?

Nun ja weglegen bedeutete in den meisten Fällen gefressen werden.
Wen wundert es also das die Kleinen das natürlichweise nicht so gerne haben.

Gott sei Dank geht der Trend der Eltern – KInd Beziehung, zumindest im ersten Jahr- in die richtige Richtung. Mit einem Gedankenfehler:
Wenn ich mich untertags liebevoll um mein Kind kümmere, warum sollte ich dann nachts damit aufhören?
Gerade dann ,wenn es Dunkel wird (zu einer anderen Zeit war das der Moment an dem sich frühe Menschen ums Feuer versammelt haben um nicht alleine zu sein…) höre ich auf mit bedürfnisorientiert und „erziehe” mein Kind?

Ich möchte dir erzählen wie meine Familie schläft und dir somit Anregung geben, dass es auch anders gehen kann.

Wir haben eine große Schlafstätte. 4,5m breit, 220 lang.
Das ist unser Familienbett. Hier darf jedes Kind schlafen, welches das Bedürfnis hat: Unabhängig vom Alter.
Dann gibt es noch 1 Doppelbett, 1 Stockbett, und zwei Einzelbett, in diversen Zimmern verteilt.

Was bedeutet das fürs Schlafen:
Aktuell sind wir den Großteil der Nächte zu 5 im Familienbett (Helge, die drei Kleinsten und ich ) die andern schlafen extra.

Aber es gibt auch immer wieder Abweichungen:
Mal schlafen alle Kinder bei uns, mal ein Elternteil in einem andern Bett.
Ab und an ziehen die Kleinen um und die Großen wieder ein.

Familienbett ist keine fixe Einrichtung mit starren Regeln.

Nein es ist von Nacht zu Nacht unterschiedlich und angepasst.

Jeder darf sein Bedürfnis nach Zuwendung, nach gemeinsamem Schlafen oder nach Alleinsein ausleben wie es gerade
passt.
Und das bedeutet für mich Familienbett:

Jeder darf & kann, keiner muss!

Zu guter Letzt möchte ich euch noch eins der Bücher empfehlen die mich inspiriert haben:

Schlafen und Wachen

Und nun freue ich mich über dein Feedback:
Wie schläfst du?

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