Einmal Freilernen und zurück – Teil 3

#Heute: Ich sitze gerade in dem Büro der Schulleitung! Meine Kleinste Ylvi neben mir und malt. Das Klima und der Umgang der Pädagogen und Schüler hier ist sehr angenehm. Ich darf meine Kinder solange begleiten, solange sie das wollen und brauchen. Die ersten Tage bin ich noch in der Aula gesessen doch dann konnte ich der Einladung nicht wiederstehen es mir hier gemütlich zu machen. 

Ich merke bei zwei der Kinder die Anstrengung mit der neuen Situation zurecht zu kommen. Mein Felix ist doch noch sehr jung und das Eingliedern in eine familienexterne Gemeinschaft fällt im schwer. Anpassen und unterordnen ist angesagt. SO lässt er seinen Emotionen zu Hause freien  Lauf. Er ist auch sehr anhänglich und braucht die körperliche und emotionale Rückversicherung von uns Eltern!

#Rückschau: Wir Eltern sind im gesamten Familien und Bekanntenkreis angeckt. Unsere Einstellung brachte viele Menschen zum Nachdenken. Dabei war das nie unser Ziel. Wir wollten einfach unsern Weg als Familie gehen. Leider fühlte sich das Umfeld angegriffen weil wir durch unsere Haltung eine alteingesessene Einrichtung “angreifen”. Eine Einrichtung die von allen Menschen kritisiert wird, man jedoch in Kauf nimmt : 

“Wir können eh nichts ändern! Da muss man halt durch!”

Diese Meinung hatten wir nicht. Naiv wie wir waren, dachten wir ernsthaft : LEBEN und LEBEN LASSEN! Wir haben immer nur unsere Sicht der Dinge erklärt. Langsam aber sicher haben die Menschen aus unserm Umfeld Abstand genommen. Die Spreu trennte sich vom Weizen! Unter und für die Kinder selbst war es nie Thema, nur die andern Eltern haben den Umgang untersagt, damit sie ihren Kindern nicht erklären müssen, warum sie in die Schule gehen und unsere nicht.  Dennoch war unser Alltag erfüllt von Leben, Freiheit, Reisen und intensive Zeit miteinander verbringen. Die staatlichen Repressalien nahmen wir noch in Kauf.

#Erklärung: #Freilernen: Viele Menschen denen wir begegnet sind nennen sich freilern. Oder wie wären gerne welche. Meist nur bis zum Kindergarten oder Schulbeginn. Es gefällt ihnen die Idee, aber was es letztendlich bedeutet, damit wollen sich die Wenigsten auseinander setzen! Freilernen bedeutet in erster Linie Vertrauen zu haben. Vertrauen in seine Kinder und Vertrauen darauf, das wir Menschen immer schon gelernt haben. Wann ist Lernen eigentlich zu einer Tätigkeit in einem Gebäude verkommen? 

Wenn mich jemand fragt: “Wie lernen denn die Kinder?” dann antworte ich mit einer Gegenfrage: “Wenn dich was interessiert, wie lernst du?”

1 reply added

  1. erdling December 22, 2018 Reply

    Ahee Euch, ich bin mit Euch.. habe am 2.1. Einen Termin, weil ein Kinderarzt: eine Dauerhafte Schulbefreiung: ausgeben Kann… Ich traue darauf… Bis die Jungen, a la: Greta Thunberg, und und , auch bei Uns durchkommen; it need time.. derweil meld ich mich an allen Orten, den Menschen gegenüber: weil das MenschenKind Das Recht auf diese Eine Kindheit in ruhe und Frieden hat.. Und wirtschaft/industrie=zerstörung: hat sowieso bald Das Ende.. die 7. GeneRation😊😊 die heute 15.jährigen.. di e hören fühlen das wahre.. Und eure Stimme ist So Viel Gut Urgut Wert… wenn nicht in der Nähe, irgendwo, und es wird größer und grösser😊😊
    dran bleiben… immer auf das kindeswohl bedacht… Und n guten Haus/Kinderarzt…. nutzen… damit Kind gesund bleibt….
    so viele positive Menschen und Meldungen….🙏
    immer mehr…. Herzen für andere LebensWeise
    ganz liebe Grüsse, Birgit Erdling

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