Einmal Freilernen und zurück – Teil 2

#Heute: Heute ist Sonntag! Der 3.Advent. Unglaublich wie erledigt die Kinder am Wochenende waren. Eine intensive Woche lag hinter uns! Der jüngste Delpin Schüler ist anhänglicher geworden und sucht ständig Körperkontakt. Sie schlafen tiefer! Der erste Schnee hat sie dann doch nach draussen gezogen. Abends nach dem Adventfeiern wird schon so als hätten sie noch nie ewas Anderes gemacht Die Jausenbox auf den Küchentisch gestellt, das Gewand für den kommenden Tag gerichtet. 

Morgen können wir nicht rodeln gehen“, seufzt meint 6 jähriger traurig, “denn wir gehen ja wieder in die Schule!”

Ich blicke meine Kinder an, die rund um den Tisch sitzen. Freudige Erwartungen blitzt mir als erstes entgegen. Sie sehen die Schule als Abenteuer. Nicht mehr und nicht weniger.

#Rückblick:

 Das erste Jahr als Freilerner war genial! Wir haben viele Treffen in ganz Europa besucht. Sind nach Griechenland gefahren. Haben unsere neue Freiheit in allen Zügen genossen. Das erste Jahr war für uns Eltern am schwierigsten, mussten doch alte Glaubenssätze und Ängste aufgearbeitet und besiegt werden. Kann aus unsern Kindern was werden? Diese Frage stellte sich uns jeden TAg. Schaffen wir es ihren Wissensdurst zu stillen? Fleissig haben wir Materialien herangeschafft, haben anfangs noch versucht sie zu motivieren. Doch mit der Zeit haben wir eines gelernt: Es ist nicht wichtig welche Ängste wir als Eltern haben. Es zählt nur die Lebensfreude und Leidenschaft in unsern Kindern zu erhalten.

#Erklärung:

 Homeschooling/Hausunterricht: Wenn man das Ziel hat die Externistenprüfung zu machen um mit den regulären Schulkindern auf gleich zu bleiben, ist man als Eltern gezwungen diesen Stoff auch in die Kinder zu bekommen. Mittlerweile finde ich Homeschooling als sehr schwierig, denn man sollte als Elternteil sehr gutes Mindset haben und derart gefestigt sein. Der Druck nämlich mit dieser Prüfung schwebt das ganze Jahr über der Familie und die Kinder haben keinerlei Flucht oder Austauschmöglichkeit. Eltern sind dazu da Kinder liebevoll zu begleiten. Ihnen den Rücken zu stärken. Das geht mit dieser Art des Zusammenlebens nur schwer bis gar nicht!

#Paarbeziehung: Eine gute Beziehung zu seinem Partner ist bei jedem aussergewöhnlichen Lebensmodell unerlässlich. Wenn einer der Elternteile so gar nicht mit einer andern Art zu leben klar kommt, sollte man bereit sein Kompromisse zu finden. Kommunikation und Vertrauen das beide Eltern ihrem Kind/ihren Kindern liebevoll zugewandt sind, ist auch hier die Grundlage!

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