Einmal Freilernen und zurück!- Teil 1

Eine Geschichte in mehreren Teilen!

#Heute: Wir Delpins haben die erste Schulwoche rum! Eine fast völlig neue Erfahrung. Morgens um 5 aufstehen. Alle um viertel vor 7 ins Auto verfrachten und ab auf die Autobahn. 

Soviel Interaktion und Lernangebote machen ordentlich müde. Kein Wunder das sie Abends ins Bett fallen und froh sind zu schlafen. Die Woche verging auch wie im Flug. Die Zeit rannte an uns vorüber.

#Rückblick:

Vor über 5 Jahren haben wir einen neuen Weg eingeschlagen. 2 Kinder durchs Bildungssystem geschliffen. Ab Nummer 3 war es dann mühsam zu zusehen wie die Lebensfreude flöten ging. Das Strahlen in den Kinderaugen weniger wurde, dafür unerklärliche Bauchschmerzen und Wutausbrüche überhand genommen haben. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, durch unser bedürfnisorientiertes Zusammenleben mit den Kindern waren wir aber schon auf einem andern Weg als andere Familien. Hausgeburt im Kreise der Familien, ungeimpft, Tragen, Lang(zeit)Stillen, Familienbett, Großfamilie…

Es war toll zu sehen, wie die Kinder zu ihrem Leuchten zurückgefunden haben. Wie einfach und stressfrei das Zusammenleben nun wurde. Unsere eigene Struktur zu finden. Gemeinsam den Alltag meistern und die schönen Seiten des Lebens genießen.

Frühling 2013

Zu sehen wir natürliches Lernen passiert. Wie unterschiedlich die Interessen sind und wie riesig der Bewegungsdrang. Keine Tag an dem nicht stundenlang Trampolin, Waldspaziergang oder Schwimmbad angesagt war. Zoo, Schwimmbäder, Freizeitparks fast gänzlich menschenfrei genießen. Monatelang am griechischen Strand die Natur erforschen. Hast du schon einmal richtig ausgeschlafene, zufriedene Kinder gesehen? Wir schon täglich!

#Erklärung: Um uns und unsern Weg besser zu verstehen vielleicht ein mal Erklärungen zu begriffen wie wir sie verstehen:

Bedürfnisorientiertes zusammenleben – bedürfnisorientierte Erziehung: Wir konnten schon viele Familien erleben. Kinder die wirklich ihre Grenzen gesucht haben, aber keine gefunden, weil Eltern nicht einmal ihre eigenen Grenzen wahren und ein turbolentes Zusammenleben entsteht. Für uns bedeutet diese Art und Weise des Zusammenlebens das auf alle Bedürfnisse in der Familie geachtet wird und wir als Eltern einen natürlichen Rahmen vorgeben, in dessen Grenzen wir uns bewegen! Bei uns sind es allerdings keine künstlich gesteckten,  sondern wir achten in erster Linie unsere individuellen Grenzen, die der Kinder und die der Menschen in deren Umfeld wir uns bewegen!

Bleib dran – Teil 2 folgt in Bälde

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